Der Raum denkt mit

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Was, wenn deine Präsentation nicht im Kopf deines Publikums hängen bleibt, weil du immer am selben Fleck klebst?

Kleine Überraschung: Unser Gehirn merkt sich Inhalte besser, wenn sie an Orte gekoppelt sind. Schon die alten Redner nutzten das als Gedächtnistrick: Ideen wurden innerlich in Räume gelegt. Schauspieler machen etwas Ähnliches auf der Bühne. Ein Ort bekommt eine Bedeutung.

Das kannst du in Business-Präsentationen nutzen, ohne herumzuwandern wie ein nervöser Pinguin.

Nenn es: der Raum-Kompass.

1) Links ist gestern
Wenn du über Ausgangslage, Problem oder alte Denkweise sprichst, steh leicht links.

2) Mitte ist jetzt
Für Analyse, Entscheidung oder Kernpunkt kommst du in die Mitte. Dort wirkt es stabil und klar.

3) Rechts ist morgen
Für Lösung, Vision oder nächsten Schritt gehst du leicht nach rechts.

Warum das wirkt?
Dein Publikum bekommt nicht nur Worte. Es bekommt eine kleine Landkarte. Dadurch muss es weniger sortieren und kann dir leichter folgen.

Wichtig: Nicht laufen, um Energie zu zeigen. Geh nur, wenn sich der Gedanke bewegt.

Ein Satz aus der Schauspielarbeit hilft hier sehr:
Bewegung ist kein Schmuck. Bewegung ist Bedeutung.

Der Vorteil für dich: Du fühlst dich weniger festgenagelt. Dein Körper hilft dir beim Denken. Und dein Publikum spürt: Diese Person führt uns durch eine Geschichte, nicht durch eine Dateisammlung.

Für deinen nächsten Vortrag probier nur das:
Lege vorab drei Punkte im Raum fest: Problem, Wendepunkt, Lösung. Und bewege dich nur dann, wenn du von einem zum nächsten wechselst.